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Name der Idee: 6plus3
Autor: Ideengeber
Datum: 14.10.2008
Kategorie: Gesundheit, Bildung, Chancen
Ein einzelner Satz, der die Idee am besten charakterisiert: Ein Grundrecht auf Ernährung und Bildung für jeden Menschen schaffen.
Ausführlichere Beschreibung: Damit Menschen eine Chance haben sich und andere besser zu versorgen, müssen sie mindestens bis zum 6. Lebensjahr gesund aufwachsen und mit einer Minimalausbildung von 3 Jahren ausgestattet sein. Dieses Ziel stellt keine Utopie dar, sondern läßt sich mit den aktuellen Ressourcen dieses Planeten umweltverträglich realisieren. Die Idee basiert auf dem Gedanken der Hilfe zur Selbsthilfe. Die Kinder, die das 6plus3 Programm durchlaufen erhalten diese Unterstützung jeweils zwischen dem 1. und 6. Lebensjahr, bzw. zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr. Nach Abschluss des Programms mit dem 15. Lebensjahr erhalten die Kinder die Möglichkeit bis zum 21. Lebensjahr in Form von sozialer Arbeit in diesem Programm, die von Ihnen erhaltenen Leistungen für folgende Kinder zu erwirtschaften. Das Programm findet weltweit statt, sowohl in den "armen", als auch in den "reichen" Ländern. Die vergleichbare Erfahrung der Kinder untereinander verbindet sie und durch einen Austausch zwischen den Ländern rückt unser Planet zusammen. Jeder kann von den Erfahrungen und dem Wissen des anderen profitieren.
Thema oder Problem, dass durch die Idee aufgegriffen wird: Bisher gibt es kein erfolgreiches Programm, dass eine Grundernährung von allen Kindern weltweit von der Geburt bis zum 6. Lebensjahr sicherstellt. Darüberhinaus gibt es kein Programm, dass eine minimale Bildung von Lesen, Schreiben und Grundrechenkenntnissen allen Kindern weltweit vermittelt.
Wer bei der Realisierung am meisten von der Idee profitiert: Unmittelbar profitieren würden ca. 1 Milliarde Kinder. Sie würden einen gesunden Start ins Leben erhalten. Aufgrund der besseren Ausgangssituation für diese Kinder, wäre die Chance, dass sie auf einem friedlichen Planeten, in friedlichen Ländern aufwachsen würden, ungleich höher als heute.
Die ersten Schritte, die zur Umsetzung der Idee getan werden müssten: Eine weltumspannende Organisation wie die UN müsste den "6plus3Pass" für mindestens ein Kind pro Familie weltweit ausstellen. Nach Erfassung aller dieser Kinder müßte ein Grundernährungsprogramm, angepaßt auf die jeweiligen Regionen, in denen die Kinder leben, ermittelt und organisiert werden. Gleiches muss für das Minimalbildungsprogramm geschehen. Pro Land und Region müßten ortsansässige Strukturen entstehen, die die Programme ausführen, verwalten und kontinuierlich verbessern. Die Programme wären alle, nach einer UN-Anschubfinanzierung selbsttragend und selbstfinanzierend. Der UN würde "im Betrieb" lediglich die Aufgabe zufallen, einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch zwischen den jeweiligen Projekten zu gewährleisten und ein Medium der kontinuierlichen Berichterstattung zu unterhalten.
Messbarkeit bei erfolgreicher Umsetzung: Die Kindersterblichkeit würde sehr stark vermindert. Die Bewohner dieses Planeten würden näher aufeinanderzutreten. Kriegerische Auseinandersetzungen würden vermindert. Soziales Denken wäre wesentlich weiter in allen Schichten der Gesellschaft verbreitet als heute.
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